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Freitag, 3. Mai 2013

Mangel

Gehört mein Leben nur mir?
Es geht, es kommt, es fliegt, es flieht.
Wir fehlen uns.
Wund fühlt sich das Heimweh nach dir an.
Wünsche wenden sich ab.
Träume beginnen zu kränkeln.
Dabei bin ich die, die dir fehlt.
Du hast mich mit allen Sinnen bedürftig gemacht.
Ich stiere zum Trost, zum Trotz? in die Begierde
der Erinnerung und sehe -
wir bleiben beide ungewollt darin zurück.


Mittwoch, 1. Mai 2013

erinnert

Erinnerst du dich noch an diesen wundervollen Sonnenuntergang,
an dieses herrliche Rot, welches hinter der Kirche versank?

Es war, als wären wir erschöpft, nicht von uns, nein,
nur von diesem glücklichen Augenblick.

Ein Gänsehautgefühl, das mir nun niemand wegstreichelt.

Und so stürzen wir durch die Tage ohne Zeitgefühl.

Viel zu schlampig schicken wir solche Momente in die Vergangenheit.

Nicht, weil wir wichtiger sind, nur, weil wir uns zu wichtig nehmen.

Und so schreibe ich mich hinein in die Dinge, die so fein.

Ach. Käme ich doch irgendwo tief drinnen an.

Montag, 29. April 2013

Ferne Nähe

Wir haben unsere Ferne erschöpft.

Beide weitab im Unwohlsein
von geschlossener Gesellschaft.
Beide in unserer jeweils eigenen.

Ach. Sei doch bitte hier.

In deiner Nähe
bin ich am liebsten
mit dir -
im Mittelpunkt,
in deinen Augen,
in der Fülle deiner Liebe.

Und dies alles in der Zeit
unserer Selbstvergessenheit.



Samstag, 27. April 2013

immer ganz und gar

Es ist nicht zu fassen,
ich kann mich
immer wieder neu verlassen,
um mich in dir zu finden,
alle Tiefen zu ergründen,
um in dir
ganz und gar aufzugeh'n,
mich in dir zu verlieren,
beim Verführen,
die höchste Höhe zu erklimmen -
oh ist das schön.

Und ich habe mir befohlen,
mich nie im Leben
jemals von dir
so ganz zu erholen.

ratlos

Manchmal frage ich mich,
ob ich der Grund
deiner Schlaflosigkeit bin.
Nein.
Ich bin nicht die Antwort darauf.
Nicht einmal sicher
bin ich mir deiner.

Und du?
Den Kopf würdest du schütteln,
über dieses,
mein Gedachtes -
bist du doch der,
der mit viel Geschick
der sein will,
der sich zu mir bekennt.

Lass uns uns weiterhin durchfühlen.
Und lass mich ruhig ratlos sein
in der Zeit
deiner Schlaflosigkeit.

E.

Ihr Lieben. Der Rückfall *meiner* Grippe war ziemlich schlimm.
Auch hatte sie meine sehr, sehr betagten Eltern  im Griff.
Rund um die Uhr war ich gefragt. Deshalb dieses Nichthiersein.
Es geht aufwärts wieder....Bald wieder in *alter* Frische,
eure Rachel

Sonntag, 14. April 2013

Licht

Es ist dieses Licht,
welches auf uns liegt,
uns in Helligkeit wiegt,
uns jedoch aus seinem Kegel
nicht weit genug heraus sehen lässt.
Wir sind gern im Jetzt,
in dem es wärmt jeden kleinen Moment.
Doch außerhalb des Lichts
möche ich mit dir
nicht sinnlos sein.
Du sagst, dein Wunsch dazu
sei klein -
Ob im Licht oder außerhalb dessen,
lass uns WIR sein.


 

Donnerstag, 11. April 2013

Wissendes Lächeln

Du bietest mir ein Bild,
in dem du dich gern selbst auch siehst -
dein Ich in meinen Augen.
Du bist Worte-Maler,
verherrlichst deine
mir zugewandte Seite,
willst mit mir raus und weg
und alles lassen,
was hinter dir nur möglich ist.
Die Lust bleibt,
 mich von dir
verstanden zu wissen
und ich lächle still
in deine Richtung.

Montag, 8. April 2013

glücklich

Glaubst du,
ich habe Angst,
du könntest mich nicht
um meiner selbst willen lieben?
Das wäre absurd.
Mich würdest du
gar nicht anders bekommen.
Und das hast du immer gewusst.
Unsere Liebe begann mit uns.
Wir nahmen alles,
was sie gab.
Sie schenkt noch heute
unserem Glück viele Gesichter,
macht unsere gemeinsame Zeit
so menschenleer...